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Sinn und Gütefaktoren von Aminosäuren | Sinn und Gütefaktoren von Aminosäuren |
| Freitag, 28. September 2007 | |
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Der wichtigste Faktor der die Güte eines Aminosäurepräparates bestimmt, ist das Ausgangsprotein. Je hochwertiger das Ausgangsprotein, umso hochwertiger die Aminosäure. Bei der Durchsicht der Packungsaufkleber sit oft zu ersehen, welches Ausgangsprodukt verwendet wurde. Oftmals werden absolut minderwertige Ausgangsprodukte verwendet. Zumeist werden Schlachtabfälle werbeträchtig als Plasmaprotein, oder Sehnen von Schlachttieren als Kollageneiweiss bezeichnet. Von Produkten dieser Ausgangsstoffe kann ich getrost abraten. Das hochwertigste Ausgangsprotein ist das Eialbumin. Aminosäuren aus Eialbumin sind zwar teuer, aber sicherlich ihr Geld wert. Den zweiten Platz in der Rangordnung der Ausgangsstoffe nehmen Molkeproteine, also Laktalbumine ein. Laktalbumin wird in seiner Wertigkeit nur vom Eialbumin übertroffen. Laktalbumin wird als Proteinpulver sehr schnell verdaut. Als Aminosäure steht es der Muskulatur dann selbstverständlich noch schneller zur Verfügung. Den dritten Platz belegt das Milcheiweiß oder Kaseinhydrolisat. Nicht so hochwertig wie Ei- oder Laktalbumin, aber viel besser als Fleisch-, Fisch oder andere Hydrolisate. Aminosäuren sind zweifelsohne ein großer Fortschritt für den Sportler.
Sie sollten auch dementsprechend eingesetzt werden. Das heisst sie sollen dann eingenommen werden, wenn kurzfristig ein Aminosaeureschub benötigt wird. Ihr solltet mit Eurer Nahrung alle 3 bis 4 Stunden eiweissreiche Nahrung aufnehmen. Dadurch erreicht Ihr eine relativ gleichmaessig hohe Stickstoffbilanz. Als Richtlinie zur optimalen Anwendung von Aminosaeuren könnte folgendes Schema gelten: Einnahmezeiten:
Das sind die Zeiten zu denen Euer Körper einen schnellen Aminosaeurenschub benötigt. Es ist unsinnig und unnötig kostspielig, alle 2 oder 3 Stunden Aminos einzunehmen, auch wenn der Hersteller des Produktes dies so darstellt. |
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