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Der eine oder andere mag sich vielleicht nur mit Widerwillen an den Geschichtsunterricht erinnern. Und bei dem Gedanken an Möbeldesign sind die ersten Assoziationen vermutlich nicht mit historischen Begebenheiten verbunden. Bei diesem Wort fällt einem eher der letzte Besuch im Möbelhaus ein und die Tatsache, dass man dort meist nie wirkliche Design Möbel findet. Wer individuell leben und sich zu Hause wirklich wohlfühlen will, kann auf Tische, Sideboards, ein Bett oder eine schicke Ledercouch vom Designer nicht verzichten. Aber vor etwa 3 Jahrhunderten wurde bereits der Grundstein für moderne Designmöbel gelegt. Nicht nur Fans des Films "Feuerzangenbowle" kennen die Dampfmaschine, die 1712 von Thomas Newcomen entwickelt und 1769 von James Watt so weiterentwickelt wurde, dass die die Industrialisierung einleiten konnte. Handarbeit war vorher die Devise gewesen. Doch plötzlich wurde es möglich, zunächst Stoffe und später jegliche Waren, ob Möbel, Bekleidung oder Maschinen, maschinell und damit in Masse zu produzieren. Für Tische braucht man keinen Schreiner, für ein Kleid keinen Schneider mehr. Nur das Entwerfen eines einzelnen Musters nimmt einem die Maschine nicht ab. Aus diesen Prototypen kann man dann in Fabriken unzählige gleichartige Stücke zusammenbauen. Die Menschen, die die Prototypen für diese Massenwaren herstellen, haben heute meist Industriedesign studiert. Aber schon in der Geschichte ließen die ersten kritischen Stimmen nicht lange auf sich warten. Die Massenware war schon ab Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem für die Augen künstlerisch interessierter Designer viel zu monoton. Sie sahen ihr Schaffen weniger als kleiner Teil in der Arbeitsteilung in den Fabriken, sondern wollten als Künstler das Leben der Menschen schöner und besser gestalten. Und sie begannen mit dem Design von Möbeln. Denn sich im eigenen Heim wohlfühlen zu können ist etwas, nach dem jeder Mensch strebt. Genau darum sollte man sich Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Bad nach den eigenen Wünschen einrichten. Vordenker erkannten dies schon vor über 150 Jahren und legten damit den Grundstein für das moderne Design, dessen Resultat man heute beispielsweise in Form von Designmöbeln genießen kann. Die meiste Zeit ist man entweder im Wohn- oder im Schlafzimmer. Gerade hier sollte man sichergehen, dass man weder giftige Stoffe noch reine "Wegwerfprodukte" aus der Billig-Abteilung im Möbelhaus um sich hat. Hochwertige Design Möbel sind aber natürlich auch in Esszimmer und Co. empfehlenswert. Einrichtungsgegenstände, die aufeinander abgestimmt sind und durch Qualität überzeugen, bringen Harmonie und ein gutes Gefühl in jede Wohnung. Um sich wirklich wohl fühlen zu können muss man "man selbst" sein und dies auch zeigen können und sich mit Dingen umgeben, die den eigenen Sinn für Schönes ansprechen. Außerdem kann man mit Designermöbeln sogar Geld sparen, da sie durch eine bessere Qualität als ähnliche Stücke aus dem Möbelhaus länger halten. Die Industrialisierung und das Industriedesign haben also für viele Menschen viel Gutes hervorgebracht. Anders wären Massenwaren wie günstige Kleidung, Autos oder PCs niemals möglich gewesen. Individualität und Ästhetik im eigenen Lebensraum schafften aber schon die Vordenker der Vergangenheit lieber Designermöbeln. |