Gesundheit
Es ist nicht immer gut, wenn Betten günstig aber sonst nichts sind | Es ist nicht immer gut, wenn Betten günstig aber sonst nichts sind |
| Dienstag, 6. September 2011 | |
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Wir alle brauchen unseren Schlaf. Und gerade in der heutigen Zeit, in der äußere Reize und der Leistungsdruck zunehmen, muss man gut schlafen. Leistung kann man nur erbringen, wenn man in der Nacht neue Energie tanken konnte. Das hat jeder am eigenen Leib erfahren, der schon einmal auf einer schlechten Matratze nächtigen musste. Landläufig wird angenommen, wenn Betten günstig seien spare man nur am Geld, denn wichtig sei nur eine gute Matratze. Ist dem so? Kann man nicht schlafen, weil das Bettgestell bei jeder Bewegung quietscht, ist man am Morgen nicht fit. Um 2 Uhr in der Frühe aus dem Schlaf gerissen zu werden ist kein Spaß. Aber schlecht verleimte Spahnplatten können nicht das gleiche aushalten, wie massives Holz. Ein allzu billiges Bett kann ohne Vorwarnung auch unter weniger beleibten Personen zusammenbrechen. Mit Massivholzbetten passiert einem ein solches Malheur nicht. Und wenn der Tag schon morgens im Schlafzimmer so schlecht beginnt, wird er nur schwerlich gut werden. Auch gibt es noch immer gesundheitsschädliche Farben oder Leime, die man in schlechten Möbeln finden kann. Und damit ist nicht zu spaßen. Deswegen ist es von herausragender Bedeutung, ein hochwertiges und auf die persönlichen Bedürfnisse passendes Bett zu kaufen. Die alten Römer nutzen die selben Liegen für die Nacht wie für ihre legendären Gelage. Schlafen und Leben wurde nicht getrennt, ein Raum diente für alles und so diente auch ein Möbelstück für alles. Die Jahrehunderte zogen ins Land und Betten wurden immer bequemer. In ihren prunkvollen Himmelbetten saßen die Burgfräulein und Ritter am Tag. Zum Schlafen wurden die Vorhängen zugezogen. Zum Beispiel Schlafsofas sind noch heute Möbel, die mehrer Funktionen erfüllen können. Am Tag kann man auf ihnen sitzen, in der Nacht auf ihnen schlafen.Zwei Typen von Betten sind für uns inzwischen wichtig: Bettgestelle mit Matratzen und Futonbetten. "Futon" ist Japanisch und heißt "Decke". Ein echter japanischer Futon hat allerdings nicht sehr viel mit der westlichen Variante der Futonbetten gemein. Eine Hülle aus Baumwolle oder Seide wird mit Baumwollstoff gefüllt - das ist ein echter Futon. Seine Höhe beträgt etwa 10 cm und er wird ohne Gestell auf den Fußboden gelegt. In unseren Breitengraden versteht man unter Futonbetten jedoch schlitchweg niedrige Betten aus Gestell und Matratze. Bettgestelle gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Gespresste und verklebte Holzspähne bilden die Basis der meisten billigen Gestelle. Bei diesen ist nicht mit einer langen Lebensdauer zu rechnen. Massivholzbetten sind hier im Vorteil. Sie werden aus "echtem" Holz gebaut und sind somit stabiler. So kann man lange Zeit Freude an seinem Möbelstück haben. Und auch giftige Dämpfe, die bei der Verwendung von schlechtem Leim entstehen können, sondert massives Holz mit Sicherheit nicht in die Lungen eines Schlafenden ab. Mag man es etwas bequemer, kann man auch ein gepolstertes Massivholzbett kaufen. Hier wird das Bettgestell zusätzlich mit einer Polsterung ummantelt und mit einem Bezug versehen. Schmerzhaftes Anstoßen am Bett wird so nahezu unmöglich. Dann findet man nie wieder beim Aufstehen ein Hämatom und fragt sich, wo das wohl herkommen mag. Letztlich sollte man natürlich auch auf das Design Wert legen. Ein harmonisch eingerichtetes Schlafzimmer wirkt beruhigend und man kann besser schlafen. Auch Betten gehören zu den Designermöbeln, die heute zu erschwinglichen Preise gefunden werden können. Im Internet findet man hierzu an vielen Stellen interessante Informationen. Aber einfach irgendwein billiges Bett zu kaufen, ist ein großer Fehler. Denn wie das alte Sprichwort sagt: Man wird immer so liegen, wie man sich bettet. |
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