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Schulen ignorieren den Schlafrhythmus Jugendlicher
Dienstag, 31. Juli 2007

Zeitforscher: Schule sollte später anfangen

Wenn Jugendliche in der Pubertät übermüdet, unkonzentriert und lustlos in der Schule sitzen, so ist das nicht unbedingt ihre Schuld. Zeitforscher (Chronobiologen) behaupten: Eltern und Lehrer zwingen die Teenies in einen falschen Schlafrhythmus. Das berichtet die Apothekenzeitschrift Gesundheit.

In der Pubertät verschiebt sich der Schlafrhythmus der Jugendlichen um rund zwei Stunden. Sie werden abends später müde und müssten morgens entsprechend später aufstehen. Mehr Disziplin nützt da wenig, denn verantwortlich sind die Gene, sagt im Interview mit der Zeitschrift Prof. Dr. Till Roenneberg, Chronobiologe von der Universität München.

In unserem Erbgut ist auch festgelegt, ob wir grundsätzlich „Lerchen“ oder „Eulen“ sind, d. h. Morgen- oder Abendtypen. Dieser Erblast sind Menschen zwar nicht hilflos ausgeliefert, aber, wer sich mit seinem angeborenen Typ arrangiert, lebt gesünder.

Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

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